(FC) Immer noch etwas ungläubig und mindestens mit genau soviel Vorfreude machte ich mich am Donnerstag gemeinsam mit meiner Frau auf Richtung Kopenhagen. Mein erster Lauf in einem anderen Land.
Nach der Ankunft und kurzem auspacken machten wir uns, standesgemäß für Dänemark, mit dem Rad auf zur Messe, um meine Startunterlagen zu holen.
Eine schöne Location im nordischen Style, anders, aber gut gemacht, mit Außen- und Innenbereich.
Nachdem wir meinen Namen, neben den anderen 32000, auf der Wall of Runners 2025 gefunden hatten, schlenderten wir von Stand zu Stand.
Am Freitag und Samstag war dann schon mal Sightseeing in dieser sehr schönen und sehr teuren Stadt angesagt. Wir hatten das Glück, einen persönlichen Guide zu haben, die Cousine meiner Frau. Am Sonntag war nach einem kurzen Frühstück gegen 07:30 Uhr Abmarsch zur Metro. Wir sind einfach den Beuteln gefolgt, da wir nicht 100% wussten, wohin. Im Start- und Läuferareal angekommen sah der Himmel nicht mehr freundlich aus. Es zog ein Gewitter auf, welches kurz und heftig war. Der Veranstalter verteilte überall Regenleibchen, welche wenigstens etwas schützen.
Leider hörte es auch zum Start nicht auf zu regnen. Trotz des Wetters waren die Straßenränder gefüllt mit Massen von Leuten, welche uns alle durch die Straßen Kopenhagen trugen, mit einer super Stimmung. Es ging noch einmal durch die wunderbare Altstadt, ich konnte überall schon mal gesehenes nochmal aus einer anderen Perspektive betrachten. Viele Band's, DJ's und sogar ein großer Chor sorgten für weitere Unterhaltung. Nach ca. einer halben Stunde war auch Petrus begeistert und es hörte auf zu regnen. Das Regenleibchen runter. Und nun wurde man auch beim Vornamen gerufen, da die Startnummer klein und der Vorname groß auf der Brust prankte.
Die ersten 10 km liefen super, die anderen ca. 11 km trieben mich die go Frank, go, go, go-Rufe dem Ziel entgegen.
Glücklich nach vier Wochen Laufabstinenz lief ich nach 2:18:58h über die Ziellinie. Mein zweiter Superhalf war gefinisht.